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Der Strommarkt in Deutschland


Der Wandel des deutschen Strommarktes

Ohne Elektrizität könnte manch einer gar nicht mehr leben. Computer, Fernseher, Radio und viele weitere Geräte funktionieren mit Strom. Die Nachfrage ist kontinuierlich hoch. Jeder Haushalt möchte mit Elektrizität versorgt werden. Die Anzahl der Stromanbieter scheint sehr groß zu sein. Tatsächlich ist der Markt jedoch fest in der Hand von E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall. Ein Großteil der Stromkunden hat einen Vertrag mit einem dieser Unternehmen geschlossen. E.ON stellt die erfolgreichste Firma dar. Sie kontrollieren über 30 Prozent des Sektors. Eine hohe Nachfrage, wie sie beim Strom zu finden ist, bei gleichzeitig wenigen Anbietern, wird als Oligopol bezeichnet.

Politische Ansichten im Stromsektor

Eine derartige Kontrolle des Marktes von wenigen Unternehmen ist auch durch die Politik nicht gerne gesehen. Durch den Atomausstieg haben sich für Unternehmen aus dem Sektor regenerative Energien neue Möglichkeiten eröffnet. Insgesamt ist der Marktanteil der führenden Konzerne dadurch etwas geschrumpft. Dies ist ganz im Sinne der SPD, welche schon vor Jahren einen maximalen Marktanteil von 50 Prozent für E.ON und Co. gefordert haben.

Was uns die Vergangenheit lehrt

Strom ist ein weitläufiges und sehr umstrittenes Thema. Auf der einen Seite stören sich alle an den steigenden Preisen. Andererseits möchte auch niemand ein Atomkraftwerk in seiner Nähe stehen haben. Das Unglück in Fukushima und seine Folgen sollten Mahnung an alle Nationen gewesen sein. Tatsächlich läuft die Politik in Japan jetzt wieder mehr auf Atomkraft zu. Die ersten Reaktoren gehen wieder ans Netz. In einem Land, welches den Sommer über zahlreiche Klimaanlagen betreiben muss, scheint man derzeit nicht ohne Atomkraft auszukommen.

Deutschlands Marschrichtung

In Deutschland sollen 2020 die letzten Atomkraftwerke vom Netz genommen werden. Neben den regenerativen Energien, bieten sich hier auch Chancen für die Kohle- und Gaskraftwerke. Die Bevölkerung sieht freilich lieber Solaranlagen, Windkraftwerke und Energieerzeugung aus Biogasanlagen und Wasserwerken. Diese schonen die Umwelt und können die Versorgungslücke, welche durch die Schließung der AKWs droht, ebenfalls füllen.

Gesicherte Versorgung

Die Regierung sieht keine Engpässe bei der Versorgung mit Strom. Auf der anderen Seite ist es jedoch nicht möglich für konstante Preise zu sorgen. Mit dieser Aussage ist es sehr wahrscheinlich, dass die Kosten für Energie in Zukunft weiter steigen werden. Wer sich jedoch die derzeitigen Preise bei den Versorgern anschaut, welche auf Ökostrom setzen, der kann der Zukunft auch etwas Positives abgewinnen. Zumal die Entwicklung in diesem Bereich noch nicht abgeschlossen ist.

Regenerative Energien boomen

Ökostrom hat sich deutschlandweit durchgesetzt. In jedem Dorf können die Photovoltaik-Anlagen beobachtet werden. Windkraftanlagen stehen ebenfalls an geeigneten Stellen und auch der Bau von Biogas-Anlagen hat immer mehr zugenommen. Die Bewohner des Landes nehmen diese Entwicklung positiv auf. Auch wenn eine große Konkurrenz in diesem Gebiet herrscht, so ist diese zumindest förderlich für die Preise. Je mehr Wettbewerber um die Kunden feilschen, desto günstiger werden die Ausgaben für die Haushalte im Endeffekt. Weiterhin sollten die Kosten durch einen regelmäßigen Preisvergleich im Griff behalten werden.